LED – Das Leuchtmittel der Zukunft?

Seit September 2009 werden herkömmliche Glühbirnen in Deutschland schrittweise abgeschafft. Viele Verbraucher steigen deshalb auf Energiesparlampen um und machen sich im Vorfeld kaum Gedanken über praktische Fragen. Passen die Energiesparlampen überhaupt in die vorhandenen Leuchten? Und noch wichtiger: Gefällt mir denn das Licht überhaupt?

Energiesparlampen funktionieren nach einen ähnlichem Prinzip, wie Neonröhren. Das erzeugte Licht ist hell, dafür aber sehr steril. Es eignet sich also eher Büros oder Küchen. Warmes und angenehmes Wohnlicht sollte man lieber mit LEDs inszenieren. Diese neuen Leuchtmittel haben noch mehr Vorteile als nur eine angenehme Farbtemperatur. Sie entfalten im Gegensatz zu den Energiesparlampen sofort ihre volle Leuchtkraft und sind dabei noch sparsamer. Zahlreiche Beleuchtungsexperten empfehlen deshalb Wohn- und Schlafräume mit LED Lampen zu auszuleuchten.

Die Entwicklung von LED Lampen geht stetig voran. Führende Hersteller, wie Osram oder Philips haben mittlerweile LEDs entwickelt, welche reines Weiß abstrahlen und auch verschiedene Farbtemperaturen sind heute kein Problem mehr. Philips hat zudem seit Herbst 2009 neue LED Wohnraumleuchten im Angebot – also Leuchtmittel und Leuchte in einem Design kombiniert.

Der größte Vorteil von LED Leuchtmitteln liegt natürlich in ihrer Sparsamkeit. Eine LED mit einer Leistungsaufnahme von 3 bis 4 Watt erzeugt 180 bis 200 ANSI Lumen. Eine vergleichbare Energiesparlampe würde hier 11 bis 12 Watt aufnehmen. Eine herkömmliche Glühbirne benötigt sogar 25 Watt. Ein weiterer Vorteil ist die lange Lebensdauer der LED Lampen. Während eine herkömmliche Glühbirne eine durchschnittliche Lebensdauer von 1.000 bis 1.500 Stunden hat, muss die LED erst nach 25.000 bis 50.000 Stunden getauscht werden. Bei normaler Nutzung muss das Leuchtmittel also erst nach 10 bis 15 Jahren gewechselt werden.

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